Zwergbläuling

Wissenschaftlicher Name: Cupido minima

Der Zwergbläuling ist überall in Europa weit verbreitet, nicht jedoch in Spanien und Portugal. Er lebt vorwiegend im Hügelland und im Gebirge sowie auf blumigen Wiesen und Schläge, bevorzugt auf Kalkboden.

Die Flügelspannweite des Zergbläuling beträgt 20-35 mm. Die Oberseite der Flügel ist braun und mehr oder weniger blau bestäubt. Die Unterseite ist hellgrau und mit kleinen schwarzen Punkten besetzt. Der Körper ist blass ockerfarben, manchmal auch gemischt mit grün, oder blassgelb mit einer dunklen Rückenlinie und einer weißlichen, gelegentlich rosa gerandeten Substigmatallinie. Der Kopf ist glänzend und schwarz.

Pro Jahr wächst im Norden gewöhnlich nur eine Generation heran, deren Flugzeit von Mai bis Juni dauert. Im Süden gibt es eine zweite Generation, deren Flugzeit der Juli ist.

Man findet den Zwergbläuling auf Blüten, aber auch manchmal in großen Zahlen an Pfützen, deren Wasser sie saugen.

Nach der Paarung werden die grünen, eingedrückten und leicht mit einer Netzstruktur versehenen Eier des Zwergbläuling von den Weibachen einzeln zwischen Blütenknospen der Futterpflanze gelegt und schlüpfen nach etwa einer Woche. Die Raupen werden etwa 10 Millimeter lang. Sie haben eine gelblich oder hellbraune Färbung und einen kleinen schwarz glänzenden Kopf. Die Raupen des Zwergbläuling fressen durch ein Loch im Blütenkelch an den Früchten. Die ausgewachsene Raupe überwintert. Erst nach einer Überwinterung verpuppen sich die raupen des Zwergbläulings in einer hellen, gelblichen auf dem Rücken mit dunklen Flecken versehenen Puppe am Boden nahe der Futterpflanze. Die Raupe ernährt sich von Wundklee, Kronwicke, Steinklee und Tragant sowie verwandte Pflanzen.

 

Zwergbläuling (Cupido minima) im Überblick:

Der Zwergbläuling (Cupido minima) ist ein Tagfalter aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae)