Pappelschwärmer

Wissenschaftlicher Name: Lathoe populi

Der Pappelschwärmer ist ein nachtaktiver Falter aus der Familie der Schwärmer. Er ist in Europa wie auch den gemäßigten Zonen Asiens weit verbreitet. Er lebt in Fluss- und Stromtäler, Auen, Pappelalleen, Schonungen, Blößen und buschigen Heiden ebenso wie in Gärten und Parklandschaften.

Die Flügelspannweite des Pappelschwärmers beträgt 70-80 mm. Damit gehört er zu den größeren Faltern Mitteleuropas. Durch seine graue Farbe passt sich der Pappelschwärmer hervorragend getarnt an Pappelrinde im Gezweig an und ist vor allem nachts ideal getarnt. Die Flügelränder des Pappelschwärmers sind stark gewellt. Seine Vorderflügel sind wolkig blassgrau bis grauviolett mit dunkleren Bändern und dunkleren Flügelkanten und haben deutlich sichtbare Flügeladern, die längs verlaufen dem Pappelschwärmer die typische Flügelform verleihen.

Das Geschlecht der Pappelschwärmer lässt sich ausschließlich an der Fühlerform feststellen: Die Männchen haben behaarte, die Weibchen unbehaarte Fühler.

Gewöhnlich wächst pro Jahr eine Generation heran, die von Anfang Mai bis Anfang August fliegt. An warmen Plätzen kann es in günstigen Jahren eine zweite, sehr unvollständige Generation geben.

Die Weibchen der Pappelschwärmer legen die Eier vor allem an der Blattunterseite von Pappeln ab. Die Eier sind grün und relativ groß. Die Raupe des Pappelschwärmers ist gelblich- oder blaugrün mit feinen gelben bis rötlichen Punkten und einen gelben Querstreifen. Sie ernährt sich von den Blättern der Weide, Pappel und Espe, sowie gerne auch an niedrigen Sträuchern. Die Raupen besitzen den für Schwärmer typischen Analhorn genannten hornartigen Fortsatz am Hinterleib.

Während ihres Lebens nehmen die Pappelschwärmer keine Nahrung zu sich, da der Saugrüssel der Falter verkümmert ist.

 

Pappelschwärmer (Lathoe populi) im Überblick:

Der Pappelschwärmer (Lathoe populi) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae)