Mauerfuchs

Wissenschaftlicher Name: Pararge megaera

Der Mauerfuchs ist in ganz Europa mit Ausnahme des nördlichen Skandinaviens weit verbreitet. Er lebt vor allem in warmen, trockenen Gebieten wie Heckenraine, Straßenränder, Heide- und Hügelland, Steinbrüche, Dünen, Klippen und offenes Waldland.

Seinen Namen verdankt der Mauerfuchs der Tatsache, dass er sich mit Vorliebe auf Mauern setzt.

Die Flügelspannweite des Mauerfuchs beträgt 40-50 mm. Er besitzt eine rotbraune Grundfärbung mit dunklen Strichen und einigen schwarzen Augenflecken. Die Flügeloberseiten sind orangebraun und mit einer dunkelbraunen gitterartigen Zeichnung versehen. Die Weibchen sind meist etwas heller gefärbt. Die Vorderflügel des Mauerfuchs sind rotbraun. In der Flügelspitze gibt es ein auffälliges schwarzes Auge. Über den Flügel sind zahlreiche dunkelbraune Streifen verteilt. Die Unterseite der Flügel ist helbraun und der Flügelsaum grau. Die Streifen der Oberseite sind auch hier zu sehen. Das Auge in der Flügelspitze besitzt jedoch einen Ring. Die Hinterflügel des Mauerfuchs sind ebenfalls rotbraun und haben am Rand vier schwarze Augenflecken. Der Flügelsaum ist dunkelbraun. Nahe dem Körper ist der Flügel dunkler. Die Unterseite der Hinterflügel ist grau und marmoriert und am Rand verläuft eine Reihe kleiner Augenflecken. Der Körper des Mauerfuchs ist braun.

Im Norden wachsen jedes Jahr zwei, im Süden drei Generationen heran. Die Flugzeit dauert abhängig von Ort und Klima von März bis September. Der Mauerfuchs fliegt recht schnell mit flatternden Flügelschlägen.

Die Weibchen legen die Eier einzeln in Bodennähe in Randstrukturen an Gräsern ab. Die Raupen des Mauerfuchs ernähren sich von verschiedenen Gräsern wie dem Wiesen-Knäuelgras, dem Wolligen Honiggras, Echter Schaf-Schwingel, Fieder-Zwenke und der Zwecke. Der ausgewachsene Falter bevorzugt rot- bis blauviolette Blüten.

 

Mauerfuchs (Pararge megaera) im Überblick:

Der Mauerfuchs (Pararge megaera) ist ein Tagfalter aus der Familie der Augenfalter (Satyridae)