Kleiner Kohlweißling, Rübenweißling

Wissenschaftlicher Name: Pieris rapae

Der kleine Kohlweißling gehört zur Familie der Weißlinge, die aus etwa 2.500 bekannten Arten besteht, von denen rund 45 in Europa leben. Der kleine Kohlweißling gehört zu den am häufigsten in Mitteleuropa vorkommenden Tagfaltern und ist inzwischen fast weltweit verbreitet. Er kommt überall dort vor, wo Gemüse angebaut wird. Man findet ihn jedoch auch an Hecken und am Waldrand.

Die Flügelspannweite des kleinen Kohlweißlings beträgt 40-50 mm. Die Flügel des kleinen Kohlweißlings sind weiß mit schwarzen Punkten. Die Spitze der Vorderflügel ist grau bis schwarz. Die Unterseite der Hinterflügel ist gräulichgelb. Das Männchen unterscheidet sich vom Weibchen durch das Fehlen der schwarzen Flecken auf den Flügeln.

Der klein Kohlweißling fliegt langsam und gaukelnd. Die Flugzeit des kleinen Kohlweißlings sind die Monate März bis September. Im Norden wachsen zwei und im Süden sogar drei Generationen pro Jahr heran. Die Vertreter der Frühlingsgeneration sind gewöhnlich sehr viel weniger deutlich gezeichnet als die Sommerfalter.

Das Weibchen des kleinen Kohlweißling legt etwa 150 Eier. Nach 2 - 7 Tagen schlüpft eine mattgrüne Raupe mit hellem Seitenstreifen. Sie ist dicht und kurz behaart und erreicht eine Länge von rund 25 Millimeter. Die Raupe lebt als Einzelgänger, häutet sich viermal und bildet dann eine Gürtelpuppe. Der Falter schlüpft nach 10 Tagen oder aber die Puppe überwintert. Die Raupen des kleinen Kohlweißlings ernähren sich von Kohl und verwandten Pflanzen sowie auch von verschiedenen wilden Pflanzen der Kreuzblüter, der Kapuzinerkresse und von Reseda. Lebt die Raupe auf Kohlpflanzen, bohrt sie sich bis zum Herzen der Pflanze und frisst sich dort fett und satt.

 

Kleiner Kohlweißling, Rübenweißling (Pieris rapae) im Überblick:

Der Kleiner Kohlweißling, Rübenweißling (Pieris rapae) ist ein Tagfalter aus der Familie der Weißlinge (Pieridae)