Höhlenspanner

Wissenschaftlicher Name: Triphosa dubiata

Der Höhlenspanner ist in Europa weit verbreitet. Er lebt an warmen Hängen und Lehnen, an buschigen Waldrändern und Heiden sowie in Vorhölzer und Gärten und Parklandschaften. Den Nachtfalter findet man oft in Höhlen, unter Brücken und hinter Brettern.

Seinen Namen verdankt der Höhlenspanner der Angewohnheit, gerne in Höhlen, unter Brücken und dergleichen zu ruhen. Speziell im Winter bieten die Höhlen dem Höhlenspanner eine frostgeschütze Bleibe zum Überwintern.

Inzwischen ist der Höhlenspanner ein seltener Gast geworden. Deutschlandweit steht die Art auf der Rote-Liste-Einordnung V, während er in Nordrhein-Westfalen als gefährdet gilt.

Der Höhlenspanner erreicht eine Länge von bis zu 27 mm; es wurden aber ach schon grössere Exepmplare gesichtet. Sein Körper ist glatt und dick, nach vorn verjüngt. Die Vorderflügel des Höhlenspanners sind violettbraun, etwas seidenglänzend, mit dunklen, gewellten Querlinien. Die das Mittelfeld begrenzenden Querlinien sind innen meist breit schwarzviolett angelegt, so dass zwei Querbänder entstehen. Im Saumfeld sind schwarze Aderpunkte zu erkennen. Die viel hellen Hinterflügel sind im Saum tief gelappt, mit mehreren Querlinien, die teilweise nur durch schwarze Aderpunkte markiert sind. Alle Flügel des Höhlenspanner haben eine schwärzliche Saumlinie.

Pro Jahr wächst nur eine Generation heran, deren Flugzeit von Mitte Juli bis Anfang Mai dauert. Der Höhelnspanner überwintert, meist an frostgeschützten Plätze wie Höhlen oder unter Brücken, aber auch in Kellern und auf Dachböden ist er oft zu finden.

Die Eier des Höhlenspanner werden im Mai abgelegt. Die Raupen des Höhlenspanner fressen in Juni und Juli vorwiegend an gemeiner Kreuzdorn, Schlehe, Faulbaum und Vogelkirsche.

 

Höhlenspanner (Triphosa dubiata) im Überblick:

Der Höhlenspanner (Triphosa dubiata) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae)