Geißkleebläuling, Argus-Bläuling

Wissenschaftlicher Name: Plebeius argus

Der Geißkleebläuling, auch Argus-Bläuling genannt, kommt überall in Europa mit Ausnahme Nordskandinaviens vor. Gewöhnlich lebt er in sandigem Heidegebiet. Man sieht ihn aber auch dort, wo Dünen sind, ebenso in Hügelgegenden mit Kalkboden und dort, wo es Kalkfelsen gibt.

Die Flügelspannbreite des Geißkleebläuling beträgt zwischen 20-30 mm. Die Männchen sind dunkel purpurblau mit weißen Flügelrändern. Die Weibchen sind dagegen braun mit orange Tupfen an den Flügelrändern. Auf den Hinterflügeln zwischen den Adern liegen kleine schwarze Randflecke. Die Unterseiten beider Geschlechter sind graubraun mit schwarzen, an den Flügelrändern orange Flecken. Am Vorderbein hat der Geiskleebläuling einen kräftigen Dorn.

Der Geißklee-Bläuling sieht dem Ginster-Bläuling und dem Kronwicken-Bläuling sehr ähnlich. Sicher unterscheiden lassen sie sich oftmals nur durch die mikroskopische Untersuchung ihrer Genitalien.

Pro Jahr wachsen abhängig von Ort und Klima eine oder zwei Generationen heran. Flugzeit sind die Monate Mai bis August.

Da die Raupen des Geißkleebläulings in einer Symbios mit Ameisen leben, findet die Eiablage in der Nähe von Ameisennestern statt. Erwachsene Raupen verpuppen sich in Ameisennestern, in die sie von Arbeiterinnen hineingezogen werden. Symbiosen werden mit Lasius niger, Lasius alienus und Formica cinerea gebildet. Die Raupe des Geißkleebläuling ist grün mit braunem Rücken- und weißen Seitenstreifen. Sie ernährt sich von den jungen und zarten Blättern verschiedener Heidekrautgewächse, sowie von Stechginster, Brombeerbüchschen und vom gemeinen Hornklee.

 

Geißkleebläuling, Argus-Bläuling (Plebeius argus) im Überblick:

Der Geißkleebläuling, Argus-Bläuling (Plebeius argus) ist ein Tagfalter aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae)