Berberitzenspanner

Wissenschaftlicher Name: Rheumaptera cervinalis

Der Berberitzenspanner tritt vereinzelt bis häufig bereits im Frühjahr auf. Anzutreffen ist der Berberitzenspanner in Nordafrika und Teilen Europas bis Mittelasien. In Europa ist der Berberitzenspanner etwa im Alpenraum und nördlich davon recht häufig, feht aber zumeist im Mittelmeergebiet. Er lebt an buschigen Hängen und Lehnen, in Heiden, an Wäldränder, in felsigen Tälern und Weinbergsgebiete sowie Berberis-Anpflanzungen in Gärten und Parklandschaften.

Der Berberitzenspanner besitzt eine Flügelspannweite von 27 - 32 Millimeter. Die Vorderflügel des Berberitzenspanners sind dunkelgrau bis hellbraun mit dunklen, gewellten Querlinien. Im Wurzelfeld befindet sich eine braunschwarze, schwarz gerandete Querbinde. Die das Mittelfeld begrenzenden Querlinien sind innen meist mehr oder weniger breit schwärzlich angelegt, so dass zwei Querbänder oder ein völlig verdunkeltes Mittelfeld entstehen. Eine weitere schwarz angelegte Binde begrenzt das graue Mittelfeld zur Wurzel. Alle Flügel haben eine sehr deutliche schwarze Saumlinie, von denen die äußere in zwei deutlichen Zacken vorspringt. Die Flügelspitze ist durch einen markanten Schrägstrich geteilt. Die Weibchen haben am Innenrand auf der Unterseite der Hinterflügel einen dichten Haarkamm.

Pro Jahr wächst nur eine Generation heran, deren Flugzeit von Ende März bis Mitte Juni dauert. Die Raupen sind von Juni bis Juli anzutreffen. Nur ganz vereinzelt kommt es wieder zu einer sehr partiellen zweiten Generation im Hochsommer.

Die Raupe des Berberitzenspanner entwickelt sich zwischen zusammengesponnenen Blättern der Berberitze. Die Falter des Berberitzenspanner überwintern teilweise entwickelt innerhalb der Puppenhülle.

 

Berberitzenspanner (Rheumaptera cervinalis) im Überblick:

Der Berberitzenspanner (Rheumaptera cervinalis) ist ein Nachtfalter aus der Familie der Spanner (Geometridae)