Willkommen in der bunten Welt der Schmetterlinge

Schmetterlinge haben wegen ihrer prächtigen Farben und ihres spielerischen graziösen Flugs seit jeher naturbegeisterte Menschen fasziniert. Dies ist mit ein Grund, dass die Welt der Schmetterlinge schon recht frühzeitig erforscht wurde. Bis heute sind rund 170.000 Arten beschrieben worden. Sie alle zeigen eine erstaunliche Vielfalt in Größe, Form und Farbe.

Ihre immense Vielfalt und Anpassungsfähigkeit an fast jedes Klima hat die Schmetterlinge zu einer der am weitesten verbreiteten Tiergruppen werden lassen. Schmetterlinge sind in der arktischen Tundra ebenso zuhause wie im Hochgebirge oder in tropischen Regenwäldern.

Fast überall leben die Schmetterlinge in einer Zweckgemeinschaft mit der Pflanzenwelt. Denn da erwachsene Schmetterlinge bis auf wenige Ausnahmen keine Kauwerkzeuge besitzen, können sie nur flüssige Nahrung aufnehmen. Der Blütennektar stellt daher die Hauptnahrungsquelle für Schmetterlinge dar. Zum Saugen des Nektars besitzen die Schmetterlinge einen langen Saugrüssel, der gewöhnlich unter dem Kopf zusammengerollt und kaum zu sehen ist. Ausgerollt reicht er jedoch bis tief in den Grund selbst langer Blütenröhren, um dort den Nektar aufzunehmen. Mit dem Umherfliegen und Besuchen blühender Pflanzen übertragen und verteilen die Schmetterlinge die Pollen der Pflanzen und tragen so zu deren Vermehrung bei.

Mit der Industrialisierung unserer Umwelt wurden viele Lebensräume von Schmetterlingen in unseren Breiten zerstört, so dass viele Arten inzwischen vom Aussterben bedroht sind. Um wenigstens einen Rest des Artenreichtums zu bewahren, stehen viele Schmetterlinge inzwischen unter Naturschutz, geregelt durch das "Gesetz über Naturschutz und Landschaftpflege". Nach diesem Gesetz sind die wildlebenden Tiere und Pflanzen und ihre Lebensgemeinschaften als Teil des Naturhaushalts in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Artenvielfalt zu schützen. Ihre Lebensstätten und Lebensräume (Biotope) sind zu schützen, zu pflegen, zu entwickeln und wiederherzustellen. Das Gesetz verbietet es ferner, wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Ebenso ist es verboten, Lebensstätten wildlebender Tier- und Pflanzenarten ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Die Bilder dieser Web-Site zeigen die Vielfältigkeit der Schmetterlinge. Sie entstanden über einen Zeitraum von 35 Jahren und zeigen unter anderem auch einige Arten, die heute in Deutschland kaum noch anzutreffen sind.

Lassen Sie sich verzaubern von der Welt der Schmetterlinge.